Staatsanleihen

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    Staatsanleihen sind Anleihen – Schuld titel – , welche von den nationalen Regierungen ausgestellt werden. Manchmal werden sie im Englischen statt als „Government bonds“ auch als „sovereign bonds“ bezeichnet.

    Der Investor (der die Anleihen kauft) leiht einem Land eine bestimmte Menge Geld. Das Land verspricht den Betrag (den Nennwert) zu einem bestimmten Zeitpunkt, mitsamt regelmäßigen Zins zahlungen zurück zu zahlen. Staatsanleihen werden in der Regel in der Währung des eigenen Landes benannt.

    Sie werden oft als risikolose Anleihen gesehen, weil die Regierung Steuern erhöhen oder zusätzliche Währung schaffen kann, um die Anleihe am Ende der Laufzeit einzulösen.

    Es existieren einige Gegenbeispiele, wo eine Regierung ihre Schulden der heimischen Währung nicht bezahlt hat, wie Russland, als es im Jahr 1998 (der „Rubel-Krise“) ausgefallen ist, obwohl dies sehr selten vorkommt. Ein weiteres Beispiel ist Griechenland im Jahr 2011. Ihre Anleihen wurden als sehr riskant eingestuft, zum Teil, weil Griechenland als Teil der Eurozone nicht über seine eigene Währung verfügte.