Margin Call

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    Wenn ein Broker deinen Trade schließt, weil die in deinem Konto verfügbaren Geldmittel keine weiteren Verluste ausgleichen können, dann nennt man das Margin Call. Wenn dein Eigenkapital unter deine Anfangseinlage fällt, schließt der Broker einige oder sogar alle deine offenen Positionen. Zumindest schließt er so viele Positionen wie nötig, um zu verhindern, dass dein Kontostand unter die geforderte Mindest-Marge fällt.

    Margin Calls sorgen somit dafür, dass Trader nicht mehr Geld schulden, als sie zurückzahlen können.

    Nehmen wir z. B. an, dass dein Kontostand bei $ 1.200 liegt und eine Leverage 100:1 für dein Konto genutzt wird. Wenn du eine Position mit einem Standardlot in EUR/USD öffnest, benötigst du mindestens eine Marge von $ 1.000.

    Wenn in diesem Beispiel der EUR um einen Pip zum USD fällt, machst du $ 10 Verlust. Würde der EUR/USD nun um 20 Pips fallen, läge dein Verlust bei $ 200.

    Zu diesem Zeitpunkt hast du noch immer genug Geld auf deinem Konto, da $ 1.200 – $ 200 = $ 1.000 ist. Wenn jedoch der EUR/USD um einen weiteren Pip fällt, dann liegst du unter der Margen-Anforderung und deine EUR/USD-Position wird automatisch geschlossen.

    Dieses Schließen offener Positionen nennt sich Margin Call.