Gewinn pro Aktie

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    Der Gewinn pro Aktie (Earnings per Share – EPS) beschreibt den auf jede ausstehende Aktie entfallenden Profit eines Unternehmens. Der EPS ist für Aktien händler wichtig, da er als die ausschlaggebende Variable zur Bestimmung des Aktienkurses angesehen wird. Er ist außerdem ein wichtiger Bestandteil bei der Berechnung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses.

    Der EPS wird mit folgender Formel berechnet:

    Wenn beispielsweise ein Unternehmen einen Nettogewinn von $ 20 Mio. macht, davon $ 1 Mio. als Vorzugsdividende auszahlt, im ersten Halbjahr $ 10 Mio. und im zweiten Halbjahr $ 5 Mio. ausstehende Aktien hat, dann berechnet sich der Gewinn pro Aktie wie folgt:
    Das bedeutet, das Unternehmen hat einen EPS von $ 2,53. Wenn dieser Wert verglichen mit anderen Unternehmen der Branche höher ist, dann bedeutet das gewöhnlich, dass es sich um eine lohnenderes Investment handelt. Das hängt jedoch auch davon ab, wie dieser Gewinn zustande gekommen ist. Wenn der höhere Gewinn auf steigende Umsätze zurückzuführen ist, kann es sinnvoll sein, über ein Investment nachzudenken. Ist ein höherer Gewinne auf außerordentliche Ereignisse oder den Verkauf von Vermögenswerten zurückzuführen, solltest du beim Investieren vorsichtig sein.