Dealing-Desk (DD) Broker

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    Was ist ein Dealing-Desk-Broker?

    Broker, die als Dealing-Desk-Broker agieren, stellen in Trades den Gegenpart ihrer Kunden dar.

    Der Broker gibt den Geld- und Briefkurs an, zu dem er bereit ist, zu kaufen bzw. zu verkaufen. Auf diese Weise können die Order der Kunden des Brokers stets erfüllt werden. Daher sind Dealing-Desk-Broker immer auch Market-Maker.

    Da ein DD-Broker der Gegenpart seiner Kunden ist, könnte man meinen, es liegt ein Interessenkonflikt vor. Das ist jedoch nicht unbedingt der Fall, denn der Broker bietet nur die Kurse an, die ihm angemessen erscheinen, und die Kunden können diese annehmen oder nicht.

    Die bei einem Dealing-Desk-Broker abgegebenen Order werden nur selten an den Interbank-Markt weitergereicht, sondern bleiben zumeist innerhalb des Liquiditäts-Pools des Brokers.

    DD-Broker verdienen ihr Geld, indem sie zu niedrigeren Kursen kaufen und zu hören Kursen verkaufen. Dadurch können sie sowohl in Bullen- als auch in Bärenmärkten über den Spread zwischen Geld- und Briefkurs Geld verdienen. Außerdem sind sie so in der Lage, ihren Kunden feste Spreads anzubieten.

    Siehe ebenfalls: