In diesem Artikel erfährst du 6 Gründe, die den Optionshandel so vorteilhaft machen. Viele erfahrene Trader und Institutionen handeln vorwiegend Optionen, weil sie um die herausstechenden Merkmale dieser Finanzinstrumente wissen.

#1 Zeit ist Geld

Im Optionshandel gibt es zwei Seiten. Die eine Seite kauft Optionen und ist diese Long, die andere Seite hingegen verkauft Optionen und ist diese Short. Verkauft man Optionen und ist somit ein sogenannter Stillhalter, dann kommt man in den Genuss der Prämieneinnahme. Diese Prämieneinnahme setzt sich aus dem inneren Wert und dem Zeitwert zusammen, wobei der innere Wert ganz einfach zu bestimmen ist, da er die Differenz zwischen aktuellem Wert und dem gewählten Strike darstellt. Wie die genaue Berechnung erfolgt, soll hier gar nicht im Mittelpunkt stehen. Konzentrieren wir uns auf das Wort „Zeitwert“.

Als Verkäufer einer Option erhält man also Geld, wenn Zeit verstreicht oder anders ausgedrückt: Zeit ist Geld.

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Der Käufer einer Option zahlt diesen Zeitwert und bekommt diesen auch nicht mehr zurück, somit kostet dem Käufer Zeit Geld und er wird, wenn sich das Underlying nicht in die richtige Richtung bewegt, immer weiter Geld verlieren.

Aus diesem und weiteren Gründen ist es sehr vorteilhaft, auf der Verkäuferseite beim Optionshandel zu stehen.

#2 Einfache Entscheidungen

Im Optionshandel sind sehr viele Entscheidungen sehr einfach und man kann viele dieser Entscheidungen auf eine objektive Art treffen, indem man sich der Mathematik und Statistik bzw. Wahrscheinlichkeitsrechnung bedient. Wer also Zahlen liebt, wird über kurz oder lang sicherlich beim Optionshandel landen.

Verschiedene Kennzahlen, die einem im Optionshandel immer zur Verfügung stehen ermöglichen Entscheidungen auf Basis dieser Zahlen. Zu nennen sind hier zum Beispiel die Griechen. Als Griechen werden Kennzahlen bezeichnet, die aus dem griechischen Alphabet kommen und im Optionshandel eine ganz bestimmte Aussagekraft haben.

Natürlich muss man kein Mathe-Crack sein, um im Optionshandel erfolgreich zu sein, denn es gibt jede Menge einfach Strategien.

#3 Hohe Trefferquote

Die Trefferquote im Optionshandel, um genauer zu sein im Optionsverkauf, ist außergewöhnlich hoch. Wer im gewöhnlichen Trading eine Trendfolgestrategie verfolgt, wird in den meisten Fällen eine Trefferquote um die 30% haben, d.h. 70% der Trades enden im Verlust, was oftmals zu mentalen Schwierigkeiten führen kann.

Wer allerdings Optionen verkauft, der hat eine Trefferquote von über 70%, weil 70% der gehandelten Optionen wertlos verfallen. Achtet man dann noch auf die richtige Auswahl in den richtigen Spots und ein gutes Management der Positionen, dann sind auch 80% kein Hexenwerk.

#4 Gewinnen, wenn der Markt gegen dich läuft

Im Optionshandel kann man sogar Geld verdienen, wenn der Markt gegen einen läuft. Dies ist möglich, weil Parameter wie Zeitwert und Implizite Volatilität für einen arbeiten, wenn man Optionen verkauft. So kann es sein, dass man z.B. auf steigende Kurse in der Apple-Aktie setzt und trotzdem Geld verdient, wenn die Aktie leicht fällt, d.h. man hat 3 Möglichkeiten Geld zu verdienen:

  • Apple steigt
  • Apple läuft seitwärts
  • Apple fällt leicht

Im klassischen Trading hingegen, verdient man nur Geld, wenn Apple steigt.

#5 Geringer Zeitaufwand

Der Zeitaufwand im Optionshandel ist aufgrund der etwas längeren Haltedauer relativ gering. Natürlich hängt es von der gewählten Strategie ab, aber eine Haltedauer zwischen 10 und 30 Tagen kommt oft vor. Dies bedeutet, dass der tägliche Aufwand sich stark in Grenzen hält und sich der Optionshandel somit bestens für Berufstätige eignet.

#6 Konstrukte für jede Marktphase

Last but not least, ermöglicht uns der Optionshandel eine schier unvorstellbar große Auswahl an Optionskonstrukten, die jedes erdenkliche Szenario abbilden können.

Einfaches Beispiel: Angenommen, man denkt, dass Apple entweder stark steigt oder stark fällt und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stagnieren wird, dann kann man dieses Szenario mit Optionen relativ einfach umsetzen.

Es geht aber auch viel komplexer: Nehmen wir an Apple könnte leicht steigen, wird aber nicht stark steigen und wird nicht fallen, dann kann man dies auch abbilden.

Oder man denkt, dass Apple leicht fällt, aber nicht unter einen bestimmten Preis, dann können Optionen ebenfalls sehr nützlich sein.

All dies und vieles mehr, kann man NUR mit Optionen umsetzen.

Wo kann ich mehr über Optionshandel lernen?

Wir bieten dir in unserem Premium Service die Möglichkeit mehr über den Optionshandel zu lernen.

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